Ansatz
Ich bin davon überzeugt, dass jede Person und jede Lebenssituation einzigartig ist und im jeweiligen Kontext verstanden werden sollte. Die menschliche Existenz ist geprägt von grundlegenden existenziellen Fragen, die sich mit biologischen und gesellschaftlichen Einflüssen überschneiden. Auch wenn mein methodischer Schwerpunkt derzeit auf der kognitiven Verhaltenstherapie liegt, habe ich wertvolle Impulse aus der humanistischen, psychodynamischen und systemischen Arbeit aufgenommen. Diagnosen verstehe ich als hilfreiche Orientierung, um psychisches Erleben einzuordnen – jedoch nicht im gleichen Sinne wie medizinische Diagnosen bei körperlichen Erkrankungen. Wir Menschen sind ein komplexes Zusammenspiel aus biologischen, psychologischen und sozialen Prozessen. Ich lege großen Wert darauf, grundlegende Überzeugungen zu hinterfragen und zu untersuchen, was in der aktuellen Lebenssituation hilfreich oder hinderlich ist. Menschen sind zu bemerkenswerten Veränderungen fähig – vor allem dank der enormen Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns. Im Kern verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem ich dendie Einzelnen in seinem*ihrem jeweiligen Lebensumfeld betrachte. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, das nötige Handwerkszeug zu entwickeln, um sich selbst besser zu verstehen, Veränderungen zu gestalten und neue Bedeutungen zu finden. Mithilfe wissenschaftlich fundierter Methoden, ehrlicher Selbstreflexion und einer respektvollen therapeutischen Beziehung arbeite ich daran, das Vertrauen, die Zuversicht und die Kraft zu fördern, die Menschen brauchen, um ihren eigenen Weg zu mehr Wohlbefinden und Erfüllung zu finden.